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Besuch der Comenius-Partnerschulen in Wien und Bratislava

Über den Tellerrand  zu schauen...

war unser Ziel, als wir am 4. Juni  für  acht Tage unseren  Rucksack schulterten und mit den 18  hochmotivierten Kindern  der Klasse  4b auf Comenius-Studienfahrt nach Wien und Bratislava flogen.

Kennenlernen anderer Kulturen  und gemeinsam lernen, unsere Welt zu schützen, waren dabei unsere Hauptarbeitsthemen. Damit dies besonders gut gelang, schliefen unsere Kinder in Wien in Familien der Schulgemeinschaft und knüpften dabei sehr rasch und unkompliziert schöne Freundschaften mit den Wiener Kindern.

Unsere Partnerschule, die Europaschule Wien, hatte uns außerdem ein sehr reichhaltiges, tiefgehendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, dass uns Kultur, Geschichte, Klimaschutz und körperliche Betätigung in genau richtigem Masse anbot.  (siehe Fotos und Kinderberichte) Es diente uns als fantastische Gelegenheit, viel des Sachunterrichtstoffs dieses Schuljahres ganz natürlich zu wiederholen und  unsere Kenntnisse vor Ort auszuprobieren.

Dank des österreichischen Botschafters Herrn Heiss bekamen wir sogar einen Lokaltermin im Umweltbüro des Rathauses mit Herrn Schmalzer und alle wichtigen Informationen darüber, was die Stadt Wien für den Klimaschutz bereits tut und das ist eine ganz Menge.

Mit welcher Professionalität und Ernsthaftigkeit unsere Grundschulkinder dort eine Stunde lang zuhörten, nachfragten und ihr Wissen anbrachten, war absolut erstaunlich und zeigte mir, wie wichtig und richtig die Arbeit mit Kindern an wesentlichen Themen ihres Lebens ist.

Genauso fesselnd war der Besuch der Donau-Auen, in denen unsere Kinder zu Auenforscher wurden und paddelnd einen Altarm der Donau erkundeten. Und dies alles mit fast trockenen Füssen! Französische Schulkinder sind dort eher selten, weshalb auch glatt ein Reporter einer Niederösterreichischen Regionalzeitung kam und Bilder schoß:

Am Montag ging es dann mit dem Zug nach Bratislava zur Alexander Dubcek-Schule, der zweite Comenius-Partner in unserem Dreierbunde. Dort machten wir allerdings die bittere Erfahrung, dass die Fußballteams der beiden Partnerschulen stärker waren als unsere Klassenmannschaft, obwohl alle Mädchen und  Jungs ihr bestes gaben. Aber gegen den Sieger der Wiener Schülermeisterschaften (nur Jungs) kamen wir halt nicht an. Dafür überreichten wir den zweiten des Schülerturniers unsere DSP-T-shirts, die uns der Förderverein - zusammen mit DSP-Bleistiften und Radiergummis - gesponsert hatte. Das örtliche Fernsehen nahm dies alles auf und machte sogar noch ein Interview mit uns zu unserer Comeniusreise.

Später schliefen wir in der Schule, besichtigten die Stadt, fuhren auf der Donau ins Auengebiet der Slowakei und bekamen am letzten Tag ein schönes buntes Programm mit Tanz und Musik auf der Bühne der Schule geboten. Da bot es sich an, mit Rolf Zuckowskis Lied „Europa-Kinderland" zu antworten, das unsere Kinder dank Frau Gehrings Vorarbeit unter großem Applaus schmetterten. Am Mittwoch ging es dann wieder abends zurück nach Paris. Ich kann mich nur den Wiener Eltern anschließen, die mir jeden Morgen am Schultor vorschwärmten, welch guterzogene, nette, hilfsbereite und offene Schüler wir hätten und glatt Tränen verdrückten, als wir Abschied nehmen mussten.

 

Und das schrieben die Schülerinnen und Schüler über ihre Comenius-Studienfahrt nach Wien und Bratislava

Das Fußballturnier

Am Montag, dem 9.6.08, sind wir von Wien nach Bratislava gefahren. Direkt als wir n und Norbert hat zwei Mannschaften aus uns gemacht. Wir sollten gegen Wien und Bratislava Fußball spielen. Als erstes Spiel haben wir gegen Bratislava verloren. Eigentlich haben wir alle Spiele verloren, nur unsere 2. Gruppe hat zweimal gewonnen und so kamen wir auf den 4. Platz von 6. Plätzen. Jedes Kind erhielt eine Teilnehmer-Urkunde.
Connor

Die Schnitzeljagd

Am Donnerstag, dem 6.6., war die Schnitzeljagd quer durch Wien. Dabei haben wir alle wichtigen Stellen der Innenstadt kennengelernt, wie die Hofburg, den großen Graben, den Stephansdom, die Universität und die Minoritenkirche. Es gab 3 Gruppen, die hießen die Pferde, die Regenwürmer und die Enten. Die Pferde haben letztlich gewonnen und dafür eine Goldmedaille dafür erhalten. Die anderen Gruppen wurden 2. und haben eine Silbermedaille gewonnen.
Ich war bei den Pferden!
Matthias

Die Flüge

Am 4.6.08 flogen wir nach Wien. Wir mußten um 7.30 Uhr am Flughafen sein. Wir checkten ein und gingen zur Kontrolle und liefen dann zum Flugzeug. Etwas später stiegen wir ein, suchten unseren Platz und es ging los. Wir waren auf der Startbahn, zählten bis 3 und schon waren wir in der Luft. Als wir flogen, bekam jedes Kind unserer Klasse ein Malbuch und Buntstifte und einen Spitzer. Zum Essen erhielten wir zwei Brötchen und etwas zum Trinken.  Nach fast zwei Stunden sind wir in Wien gelandet. Dort holten wir unsere Koffer und fuhren mit dem Zug zur Europaschule, unserer Partnerschule.
Katya

Im Rathaus

Am Donnerstag, den 5.6. liefen wir ins Rathaus der Stadt Wien. Es war sehr hoch und sehr schön. Als wir alle im 3. Stock waren, gingen wir in einen großen Saal mit einem riesigen Tisch in der Mitte. Dann kam der Umweltbeauftragte Herr Schmalzer und erzählte uns gemeinsam mit seiner Kollegin etwas über den Umweltschutz in Wien.  Wir konnten unsere Fragen stellen und er beantwortete sie alle. Ich habe viel dazugelernt.  Wien ist sehr umweltfreundlich und sehr schön!

Am Ende durften wir noch etwas an dem großen Tisch des Saales essen und danach gingen wir weiter zur Minoritenkirche.  Ich fand es sehr schön und gut.
Andrea und Maxi

Paddeln auf der Donau

Am 6.6. sind wir mit dem Bus zu den Donauauen gefahren. Von dort aus sind wir noch ca. 3 km gelaufen, bis uns ein paar freundliche Menschen begegnet sind, die uns auf 5 Boote eingeteilt haben. Dann sind wir auf einem Donaualtarm losgepaddelt. Zwischendrin haben uns die Führer auch etwas über die Lebewesen in diesen Donauauen erzählt, z.B. über Bieberspuren oder Spechtlöcher. Die Spuren der Tiere konnte man gut sehen.
Felix

Die Schule in Wien

Die Schule in Wien ist nur eine Grundschule, aber trotzdem schön. Es gibt auch einen Spielplatz und einen Sportkäfig, aber etwas kleiner als bei uns. Kinder und Lehrer an dieser Schule sind nett und lustig. Die Schule hat auch eine Kantine, in der das Essen gut schmeckt.
Jan

Meine Gastfamilie in Wien

Am 4. Juni habe ich endlich meine Gastfamilie kennen gelernt. Ich war mit Andrea in einer Familie. Die Mutter hieß Michaela, der Vater Rainer, die Tochter Anna und der Sohn Jakob. Am ersten Abend haben wir Essen von „McDonalds" bestellt. Es war einfach super!
Dann war es Mitternacht, da waren wir im Bett und haben geschlafen.
Elena N.

Unsere Comenius-Studienfahrt

Am 4. Juni ist die ganze 4b vom Flughafen Charles de Gaulle aus nach Wien geflogen. Alle waren super aufgeregt und fragten sich, wie es in Wien und in den Gastfamilien wohl sein würde. In Wien angekommen hat jedes Kind seine Familie zugeteilt bekommen, in der es mit einem zweiten DSP-Kind schlafen sollte. Ich glaube, alle hatten ein nettes Kind. Dann ging es auch schon los:
Wir haben in 5 Tagen fst ganz Wien besichtigt.
Am Montag, den 9.6.08, fuhren wir mit dem Bus nach Bratislava. Dort blieben wir drei Tage. Leider mußten wir am Mittwoch, den 11.6. wieder nach Wien fahren und von dort aus mit dem Flugzeug nach Paris fliegen. Ich glaube, dass die Fahrt allen super gut gefallen hat.
Anna

Die Alexander Dubcek-Schule in Bratislava

Das ist unsere Partnerschule in Bratislava. Sie ist riesengroß, aber sehr dreckig. Überall sind zerschlagene Fenster und es kleben sehr viel Kaugummis am Boden. Allerdings hat sie ein riesiges Schwimmbad, in dass wir jeden Abend hinein gehen durften. Das Wasser ist aber sehr kalt. Wir schliefen alle gemeinsamin einem sehr schönen Raum. Das Essen in der Kantine war sehr lecker. Die Zeit Bratislava war schön.
Lisa

 

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