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Die Erstklässler haben sich Gedanken darüber gemacht, was Kinder essen müssen um gesund zu bleiben. In Klassengesprächen wurden die eigenen Bedürfnisse erarbeitet und anschließend aufgezeichnet. In einem zweiten Schritt machten sich die Kinder Gedanken über die Nahrungsmöglichkeiten der Kinder in anderen Ländern. Auch dazu malten sie hauptsächlich, da sie erst kurze Zeit in der Schule waren und erst mit dem Lernen der Buchstaben begonnen hatten. Als Beispiel dafür, wie die Ernährung von Kindern in Afrika ist, schauten sich die Erstklässler die Fotos der neu eingerichteten Reisküche in unserer Partnerschule in Burkina Faso an. Dort unterstützt die Gemeinschaft der Deutschen Schule Paris das tägliche Mittagessen von etwa 100 Kindern.
Was ist die Kinderrechtskonvention?
Welche Rechte haben Kinder? Wer achtet darauf und hilft Kindern dabei, ihre Rechte durchzusetzen? Wie leben Kinder in anderen Ländern und werden ihre Rechte dort auch berücksichtigt?
Mit solchen Fragen setzten sich die Neun- und Zehnjährigen auseinander. Sie erarbeiten die Kinderrechte anhand der Broschüre „Die Rechte der Kinder von logo! einfach erklärt” und dem Material von UNICEF, dass sie sich aus dem Internet herunterluden. Eine Gruppe erstellte dabei eine Kartei der Rechte, eine andere Gruppe arbeitete fächerübergreifend über Lebensverhältnisse von Kindern in aller Welt. Dabei entstanden Infoplakate, die im Grundschulgebäude ausgehängt wurden. In Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst wurden große Poster erstellt um auf unser Comeniusprojekt hinzuweisen, darüber zu informieren und zu Diskussionen anzuregen. Mit Personen angelehnt an die Malerei von Keathing demonstrierten die Viertklässler für ihre Rechte. Auch für die Schulzeitung „Kontakte” und die Homepage entstanden Briefe und Artikel, um unsere Arbeit der Schulöffentlichkeit nahe zu bringen.
Die Zweitklässler arbeiteten am Thema Schule
Es ging dabei besonders darum, ihnen bewusst zu machen, dass nur der Besuch einer Schule Menschen sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten im Erwachsenenleben bedeuten und damit ein Weg aus der Armut für viele Menschen in der Welt. Sie lernten, dass nicht alle Kinder das Glück haben, eine Schule zu besuchen und dass Schule in anderen Ländern ganz anders aussehen kann als bei uns. Dabei konnten die Erfahrungen unserer Schüler, die bereits in anderen Ländern gelebt haben und beschult wurden, mit einfließen. Es entstanden dabei Memories zum Thema: Kinder haben ein Recht auf Schule.
Projektverlauf
Während vier Wochen arbeiteten die Kinder der Grundschule an dem Thema „Kinder haben Rechte”. Je nach Klassenstufe wurden einzelne Rechte besprochen und mit eigenen Beispielen belegt oder allgemein die Kinderrechte, festgeschrieben in der Kinderkonvention, erarbeitet. Im Mittelpunkt des Unterrichts stand zu diesem Zeitpunkt immer wieder das Leben der Kinder in anderen Ländern, in denen die Lebensbedingungen schlechter sind als in Europa. Die Arbeit wurde hauptsächlich im normalen Unterricht durchgeführt. Teilgenommen haben dabei die Klassenlehrerinnen sowie die FachlehrerInnen der Fächer Deutsch, Sachunterricht, Religion und Kunst. Leider fanden keine Veranstaltungen zu diesem Thema im französischen Umfeld statt, der 20. November als Gedenktag an das 18.jährige Bestehen der Kinderrechtskonvention wurde praktisch in der Öffentlichkeit nicht bedacht.
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